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Über

17 Jahr, wirres Haar. Mein Kopf dreht sich wie verrückt. Seit ich in den USA bin "make"n meine deutschen Sätze immer "less sense". Ich liebe den Regen, meine Mama, Samstagmorgen, alles blaue, alle Folgen einer Serie direkt nacheinander schauen, die wöchentlichen Briefe meines Opas, meinen großen kleinen Bruder, Naggellackfläschen mit lustigen Namen in allen Farben, Erinnerungen, Sommerregen, Lachen bis der Bauch weh tut, Gänseblümchen und das Meer.

Alter: 21
 



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Gewitter

Es war heiß gewesen die letzten Tage. Und die Tagen waren lange und so voll mit Prüfungen und Diskussionen und Kinderlachen und Sehnsucht. Gerade noch rechtzeitig vor dem Regenschauer in der drückenden Hitze hatte sie ihr Fahhrad die Auffahrt hochgeschoben, das Pony klebte ihr im Gesicht und der Atem rasselte. Sekunden nach dem sie das alte, klapprige Rad in die Garage stellte ging es los. Laut und so befreiend, und es roch so sehr nach Freiheit. Barfuss stand sie eine Weile da, die Arme ausgebreitet, roch die Welt und empfing das Universum. Dann setzten Blitz und Donner ein und er rief sie vom Küchenfenster aus. Seine Stimme, wie ein Bär und mit Honig und Blaubeeren im Nachgeschmack, falls das irgendwie Sinn machte. Er klang besorgt und belustigt. So klang jeder wenn es um sie ging, aber bei ihm war es mit so viel mehr Liebe. Sie lief ins Haus, drückte ihn an sich, das Wasser aus ihren Haaren tropfte seinen Rücken hinunter und ihr Kichern vibrierte ihn seinem Bauch. Sie liegen im Bett, das Fenster offen, er riecht die Welt, sie riecht die Welt, sie sind die Welt. Es ist dunkel und sie hört seinen Herzschlag und das Gewitter und beides klingt so wunderschön und sie will den Moment festhalten und er riecht ihre Haare und macht sich kurz Sorgen um den Parkettboden, fragt sich ob er den Regen übersteht aber dann flüstert sie seinen Namen und plötzlich liebt er seinen Namen so so sehr und er liebt die Nacht und Sommergewitter und er hält sie fest und das Paktett muss alleine damit klar kommen denn das hier, das ist Liebe.
24.2.14 21:13


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Schön

wer entscheidet, was schön ist? was nutzt es, wenn man sich nicht dem Schönheitsbild der Medien unterwirft, aber sich dann auch nach der eigenen Definition nicht mag? Was, wenn man zurückschaut und Fotos von vor einem Jahr völlig okay findet, aber das aktuelle Ich nie akzeptiert? Ist es immer erst schön, wenn es vorbei ist? muss etwas erst vorbei sein damit ich verstehe, dass es gut war? Wissen Sterne wie wunderschön sie sind? Ich bin ein lebendes Klischee wenn ich vorm Spiegel stehe und versuche alles echte an mir zu verstecken. Ich bin ein Klischee weil meine Gedanken mich so schrecklich hässlich machen. Aber ich bin so wunderschön wegen all der Liebe in mir. Die Liebe die ich vergeblich wegschupsen wollte aus Angst sie nicht zu verdienen. Der Stolz in den Augen meiner Mama, ihr großes Mädchen. Auch die Gier in den Augen der Jungs, die mir nichts bedeuten außer Selbstbestätigung, aber das nur nebensächlich. Aber definitiv die Liebe meiner Freunde, die mich so sehr brauchen dass nicht mal ich mir einreden kann sie haben ein zu gutes Bild von mir. Und oh, die Liebe der die zu mir aufschauen. Wie mich das aufbaut und gleichzeitig um den Verstand bringt. Ein kleines Mädchen das tatsächlich so sein will wie ich -wieso nur. Die muss da was sehen, was ich nicht sehe. Und es bleibt die Hoffnung/Angst/Vermutung : Irgendwann werde ich auf Bilder des heutigen Tages zurück schauen und mir denken, man, ich war schön.. glaub ich.
24.2.14 20:54


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