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Gewitter

Es war heiß gewesen die letzten Tage. Und die Tagen waren lange und so voll mit Prüfungen und Diskussionen und Kinderlachen und Sehnsucht. Gerade noch rechtzeitig vor dem Regenschauer in der drückenden Hitze hatte sie ihr Fahhrad die Auffahrt hochgeschoben, das Pony klebte ihr im Gesicht und der Atem rasselte. Sekunden nach dem sie das alte, klapprige Rad in die Garage stellte ging es los. Laut und so befreiend, und es roch so sehr nach Freiheit. Barfuss stand sie eine Weile da, die Arme ausgebreitet, roch die Welt und empfing das Universum. Dann setzten Blitz und Donner ein und er rief sie vom Küchenfenster aus. Seine Stimme, wie ein Bär und mit Honig und Blaubeeren im Nachgeschmack, falls das irgendwie Sinn machte. Er klang besorgt und belustigt. So klang jeder wenn es um sie ging, aber bei ihm war es mit so viel mehr Liebe. Sie lief ins Haus, drückte ihn an sich, das Wasser aus ihren Haaren tropfte seinen Rücken hinunter und ihr Kichern vibrierte ihn seinem Bauch. Sie liegen im Bett, das Fenster offen, er riecht die Welt, sie riecht die Welt, sie sind die Welt. Es ist dunkel und sie hört seinen Herzschlag und das Gewitter und beides klingt so wunderschön und sie will den Moment festhalten und er riecht ihre Haare und macht sich kurz Sorgen um den Parkettboden, fragt sich ob er den Regen übersteht aber dann flüstert sie seinen Namen und plötzlich liebt er seinen Namen so so sehr und er liebt die Nacht und Sommergewitter und er hält sie fest und das Paktett muss alleine damit klar kommen denn das hier, das ist Liebe.
24.2.14 21:13
 


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